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Ein Podcast von Martin Busch & Brandmeyer Markenberatung
Podcast – Medienmarken Inside
Markenanalyse
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#4 <h1-red-light>stern:<h1-red-light> Die Marken-DNA einer Ikone neu orchestriert – mit Laura-Lena Förster

Wie kann eine 75 Jahre alte Print-Ikone in einer von Algorithmen getriebenen Medienwelt glaubwürdig bleiben – und trotzdem wachsen? Laura-Lena Förster, stellvertretende Chefredakteurin des stern, spricht über Vertrauen als härteste Währung im Journalismus, die Kunst der Kanal-Orchestrierung über Print, Video und Social – und warum guter Journalismus und ein funktionierendes Geschäftsmodell kein Widerspruch sein müssen.

Medienmarken Inside × Laura-Lena Förster

Laura-Lena Förster ist seit 2018 stellvertretende Chefredakteurin des stern. Die Digitalexpertin verantwortet dort u.a. Social Media, Video und Newsletter-Strategie. Sie begann ihre journalistische Laufbahn beim Westfalen-Blatt.

Förster beschreibt Vertrauen als die entscheidende Markenwährung des stern – und stellt sie explizit über Geschwindigkeit: „Trust ist langfristig eine der Währungen überhaupt und eine Währung, die Geschwindigkeit schlägt." Das Bedürfnis nach Einordnung, Haltung und Faktenchecks sei wichtiger als das schnelle Weitergeben von Meldungen. Deshalb verteidigt die Redaktion auch das Prinzip, lieber später zu veröffentlichen als zu früh und falsch.

Den Markenkern des stern definiert Förster als Kombination aus politischer Relevanz, emotionalem Erzählen und konsequenter Augenhöhe mit dem Publikum. Belehrung ist eine klare rote Linie: „Wir geben Anregung und Impulse, aber auf keinen Fall sind wir dogmatisch, unserer Leserschaft ein Weltbild aufzustülpen." Pro- und Kontrabeiträge gehören zur publizistischen DNA, ebenso wie die investigative Berichterstattung – zuletzt beispielhaft an der Femizide-Recherche.

Die Content-Orchestrierung folgt beim stern keiner Hierarchie der Kanäle. Es gibt kein Print-First, kein Digital-First – stattdessen wird jeder Inhalt anhand seiner Themenlogik auf die passenden Ausspielwege verteilt. Förster spricht von „Filetieren": TikTok, Instagram und die eigene App erhalten jeweils den Zugang, der zur jeweiligen Nutzungssituation und Zielgruppe passt. Das Format des 5-Minuten-Talks ist ein konkretes Beispiel, konzipiert für den Weg zur Arbeit, nicht für die Couch.

Die Integration in den RTL/Bertelsmann-Konzern bewertet Förster als strategischen Vorteil, nicht als Bedrohung des Markenkerns. Die Infrastruktur des größten deutschen Privatsenders ermöglicht gemeinsame Videoproduktion, Investigativprojekte und eine deutlich größere Reichweite für Agenda-Setting-Themen. Ein Live-Faktencheck auf stern.de während des TV-Quadrells vor der Bundestagswahl nennt sie als Beispiel für das Potenzial dieser Zusammenarbeit. Den Markenkern des stern sieht sie durch das Konzerndach nicht gefährdet – RTL befürworte ausdrücklich die publizistische DNA der Marke.

Überalls wo es Podcasts gibt.

Themenübersicht

  • Trust als Markenwährung: Warum Verlässlichkeit Geschwindigkeit schlägt
  • Markenkern des stern: Nahbarkeit, emotionales Erzählen, Anti-Belehrung
  • „Wir stülpen niemandem ein Weltbild über": Haltungsjournalismus ohne Missionarismus
  • Content-Orchestrierung ohne Kanal-Hierarchie: kein Print First, kein Digital First
  • User Needs als Redaktionsprinzip: Nutzungssituation bestimmt Format, nicht umgekehrt
  • stern+ Familie: Wie stern, GEO und Capital gemeinsam Leserwelten verknüpfen

Martin Busch: Medienmarken Inside. Ein Podcast von Martin Busch und Brandmeyer Markenberatung. Heute Laura Lena Förster. Stellvertretende Chefredakteurin des stern.

Spiegel und stern, das waren früher die beiden politischen Wochenzeitschriften in Deutschland. "Print-Ikonen". Die erste Ausgabe des stern erschien 1948. Gründer Henri Nannen war von 1949 bis 1980 Chefredakteur. Im kollektiven Gedächtnis geblieben ist eine Titelschlagzeile aus dem Jahr 1971 „Wir haben abgetrieben“. Auch ein Interview mit Romy Schneider, das kürzlich noch mal Gegenstand eines Films war, zählt sicher zu den herausragenden Leistungen. 1983 gab es dann ein Image-Dämpfer, die gefälschten Hitler-Tagebücher, by the way ein großartiger Spielfilm, der ja nur dadurch existiert, „Schtonk!“ mit Götz George und Uwe Ochsenknecht. 1995, der stern hatte eine Auflage von 1,25 Millionen Exemplaren. Entschied sich Gruner + Jahr in weiser Voraussicht für die digitale Experimentierwiese "World Wide Web". stern.de gibt es also schon seit 30 Jahren. Seit 2023 ist Gregor Peter Schmitz als Chefredakteur für "Print" und digital verantwortlich. Eine seiner Stellvertreterinnen ist Laura-Lena Förster. 2016 wurde sie Head of Website. Mittlerweile ist sie zuständig für die Kanäle, wie es heißt. Herzlich willkommen bei Medienmarken in Zeit.

Laura-Lena Förster: Vielen Dank, lieber Martin. Danke für die Einladung. Ich freue mich sehr, heute mit dir über den stern zu sprechen. Wenn du erlaubst, eine Anmerkung: zuständig für Kanäle, das ist noch ein etwas altes Etikett. Ich würde es eher präzisieren. Ich bin vor allen Dingen zuständig für die Bereiche Social Media, Video, für unsere Newsletter-Strategie. Betreue aber auch, wenn man von Betreuen sprechen möchte, einige Fachressorts. Der Kanalbegriff, der stimmt schon, ist nur etwas zu kurz gegriffen.

Martin Busch: Die erste Frage ist für jeden Gast dieselbe, Laura. Woran erkennt man deine Meinung nach eine starke Medienmarke?

Laura-Lena Förster: Eine starke Medienmarke erkennt man an mehreren Kriterien. Vor allen Dingen, dass man sie überhaupt erst mal sieht, wahrnimmt, hört, mit ihr interagiert. Eine starke Medienmarke kann auf keinen Fall eine sein, die nur für eine Bubble gemacht wird, eine Blase, und die aber bei nur wenigen Menschen ankommt. Wir müssen Inhalte erzeugen, die von einer Leserinnenschaft bemerkt werden. Und im besten Falle auch Inhalte, mit denen sie gerne interagieren, die sie goutieren, die für Nähe stehen, für Nahbarkeit. Und natürlich muss eine Medienmarke auch Vertrauen schaffen. Das ist etwas, ohne dass wir in einem Zeitalter von Fake News von Desinformationen wirklich keine Zukunft schauen können. Wir müssen dafür sorgen, dass die Inhalte, die wir erstellen, und damit meine ich über alle Plattformen und egal in welcher Mediengattung, die müssen handwerklich nach wie vor sauber, solide sein, gut durchrecherchiert. Und wir müssen diese Währung Trust noch viel mehr ausspielen, gepaart mit der Eigenschaft Nahbarkeit. Und am Ende sollte im Idealfall etwas stehen, dass die Leserin und Leser wissen, wenn die S9ternredaktion etwas erstellt hat, dann steht das für ein Versprechen, das wir auch einhalten.

Martin Busch: Du sprichst von Leserinnen und Lesern, aber das wird im Laufe des Gesprächs sicherlich auch nochmal deutlich. Es geht mittlerweile eben auch um Zuschauerinnen und Zuschauer, weil Videos eine große Rolle stehen.

Laura-Lena Förster: Absolut.

Martin Busch: Bis vor zwei, drei Jahrzehnten, ich habe es erwähnt, war der stern ähnlich politisch wie der Spiegel. Was ist denn heute der Markenkern, was würdest du sagen?

Laura-Lena Förster: Der stern muss immer noch politisch relevant sein. Und ist es in unseren Augen auch nach wie vor, wir setzen immer wieder auf große politische, gesellschaftspolitische Themen. Wir haben unser Politikressort in Berlin verstärkt. Und nach wie vor ist, das sieht man ja auch an den Zitat-Rankings, einfach politische Berichterstattung für uns, als ja auch demokratieerhaltenes Medium extrem wichtig. Wir stehen für Politikberichterstattung, die auf keinen Fall belehrend ist, die nahbar ist, die Welt erklärt. Wir wollen aber auch weiterhin investigative Recherche möglich machen und tun das ja auch, wie wir in der jüngsten Zeit wieder gezeigt haben, an Beispiel der Femizide-Berichterstattung. Wir wollen nach wie vor, und dafür steht der stern ja auch seit jeher, emotional erzählen, wir wollen Menschen, Geschichten über Menschen groß machen, also das Kleine im Großen erzählen. Wir wollen auch ein Stück weit immer wieder Eskapismus, Unterhaltung bieten, auch das hat der stern schon seit jeher gemacht. Und ja, letztlich wollen wir versuchen, Relevanz auch so zu definieren, dass auch unsere Inhalte wirklich auf Rückmeldung stoßen. Und das über alle Themenbereiche, die das Leben grundsätzlich so bietet. Ich glaube, den Verbraucherpart habe ich jetzt noch vergessen. Aber über Ratgeber könnten wir natürlich auch noch sehr lange sprechen.

Martin Busch: Ja, das stimmt. Kann man trotzdem insgesamt, auch wenn du betonst, dass das politische nicht irrelevant geworden ist, es auf die Formel bringen, dass es tendenziell ein bisschen weggeht von der Tagesaktualität?

Laura-Lena Förster: Nein, also ich würde sagen eher im Gegenteil Martin. Ich glaube, dass kein Medium mehr, vor allem nicht in unserem Bereich, also als Nachrichtenmagazin, als das wir uns verstehen, ohne Tagesaktualität noch auskommt. Wir müssen sehr, sehr genau hinspüren, schauen, welche Themen werden denn diskutiert und wirklich auch alle Kanäle als Seismograph nutzen, um herauszufinden, was brennt denn Menschen in Deutschland oder global unter den Nägeln? Wo werden Stimmungen erzeugt? Wo gibt es welche Bedürfnisse, Trends? Das ist für mich auch alles Teil einer tagesaktuellen Berichterstattung. Was wir dann mit diesen Beobachtungen machen, also in welches Gefäß wir sie gießen, wie wir sie distribuieren, in welcher Darstellungsform. Das ist dann nochmal der zweite Schritt, aber in jedem Fall müssen wir am Puls der Zeit arbeiten.

Martin Busch: Und von wegen Zeit, die Menschen haben, zumindest empfinden sie das so, immer weniger Zeit, Dinge zu konsumieren oder zu rezipieren. Was eben auch am unglaublichen Angebot liegt. Da ist so etwas wie der 5-Minuten-Talk sicherlich was Cleveres, den ihr habt. Ich erinnere mich noch an die 5-Minuten-Terrine von Maggi. Der stern hat den 5-Minuten-Talk in so einer Zeit, in der die Menschen das Gefühl haben, es fehlt eigentlich total an Zeit, ich brauche was Kompaktes, eine clevere Vorgehensweise.

Laura-Lena Förster: Ja, vielen Dank, finden wir auch. Ich glaube, was dahintersteckt, ist eine Erkenntnis, die sehr, sehr wichtig ist und die wir ja auch noch viel mehr ausbauen müssen und auch wollen und werden. Nämlich sich zu überlegen, in welcher Bedürfnissituation befindet sich denn jetzt unsere Leserinnschaft. Also, welche User-Needs wollen wir denn gerade erfüllen? Wollen wir jemanden abholen, der sich gerade auf dem Weg zur Arbeit befindet, in einer S-Bahn beispielsweise? Wahrscheinlich sind dann Konzentration und Ruhe nicht so gegeben für ein Stück, was wir jetzt im Heft auf 2 Doppelseiten oder 4 Doppelseiten hinlegen würden. Das heißt, wir müssen uns viel mehr in die Nutzungssituation unserer Leserinnschaft hineinversetzen und gleichzeitig mit Tageszeiten spielen, Hypothesen aufstellen. Okay, abends hat man vielleicht etwas mehr Zeit. Ja, welche Struktur passt, denn einfach besser in genauso eine Nutzungssituation. Der 5-Minuten-Talk ist eben ein Beispiel für Menschen starten in den Tag zur Arbeit und wollen grundsätzlich abgeholt werden über wichtige politische Themen. Und das ist eine schöne Darreichung, die jeder überall mit hinnehmen kann oder sich dann auch entscheiden kann, ich mache eine kurze Pause zwischendurch, höre ich mir das an und dann gehe ich wieder zurück in eine andere Situation.

Martin Busch: Du hast an anderer Stelle mal von der typischen stern-Handschrift gesprochen. Wie würdest du die definieren?

Laura-Lena Förster: Die typische stern-Handschrift ist auf jeden Fall eine, die sich immer auf Augenhöhe befindet. Ich spreche jetzt immer nur von Leserinnen und Lesern, aber du hast es ja eben schon selbst gesagt, damit meine ich natürlich auch Userinnen und User, also generell unser Publikum. Das heißt, wir wollen in unserer Berichterstattung unbedingt verständlich sein, wir wollen nahbar sein, wir wollen viele Facetten der Welt abbilden und grundsätzlich schließen wir kein Themenbereich aus. Also wir sagen nicht per se, wir haben die und die Kategorien, die und die Liste von Themen, denen wir uns auf keinen Fall nähern, sondern wir diskutieren dann darüber und das ist ein sehr, sehr wichtiger Schritt. Wie gehen wir ein Thema an? Also ist es dann eher ein Zugang auf der Meta-Ebene, suchen wir eine Expertin, einen Experten, um uns dieses Thema erklären zu lassen, gehen wir mit einem Haltungsbeitrag rein? Also das ist für uns immer ein ganz, ganz großer Teil der Diskussion: Wie bearbeiten wir ein Thema?

Martin Busch: Aber du hast es eben schon angedeutet, die Journalistinnen und Journalisten bei euch im Hause stern wollen zumindest nicht belehren. Wir haben es aktuell ja oftmals damit zu tun, das hat Gabor Steingart in der Folge mit ihm hier bei uns in Medienmarken Inside auch gesagt, dass viele Journalisten heutzutage auf Aktivisten umgeschult haben. Ist das etwas dieses Missionarische, was ihr auch wirklich bewusst versucht zu vermeiden?

Laura-Lena Förster: Unbedingt, unbedingt. Wir geben Anregung und Impulse, aber auf keinen Fall sind wir dogmatisch, unserer Leserschaft ein Weltbild aufzustülpen. Das finde ich fatal. Und letztlich, die Welt ist komplex. Die Welt hat viele Grautöne. Und genau diese Grautöne müssen wir, so schwierig sie auch abzubilden sind, die müssen wir immer wieder betonen. Und was wir unbedingt auch zulassen, sind konträre Meinungen. Also dafür stehen wir auch, vielleicht noch ein Teil der stern-Handschrift. Wir bringen immer wieder Pro- und Kontrabeiträge. Und am Ende wollen wir unserem Publikum eigentlich, so wie es guter Journalismus ja seit jeher tun sollte, helfen sich ein Bild zu machen, Meinungsbildung im besten Sinne zu bieten, Orientierung, Halt in einer Welt, in der es ja wirklich nicht an Informationen mangelt.

Martin Busch: Wonach entscheidet denn die Redaktion, ob ein Thema Print, digital oder eben dann Video ist?

Laura-Lena Förster: Das ist eine gute Frage. Und die kann ich, glaube ich, relativ einfach beantworten. Denn bei uns steht am Anfang immer das Thema, immer der Inhalt. Das heißt, wir gehen überhaupt nicht mehr so vor und das finde ich sehr, sehr, sehr richtig. Wir schauen uns ein Thema an, von dem wir aus bestimmten Gründen überzeugt sind. Und dann im zweiten Schritt, wie können wir es denn wo ausspielen? Bei uns gibt es kein Print-First, kein Digital-First, kein Video-First, kein Nothing-First. Für uns gibt es immer eine Parallelität im Sinne der bestmöglichen Orchestrierung. Wir haben ein Inhalt, den wollen wir veröffentlichen. Wir überlegen uns wirklich einen Orchestrierungsplan. Alles klar: auf TikTok haben wir die und die Zielgruppe. Die können wir am besten Fall über den und den Zugang die Darstellungsform mit der Hook erreichen. Instagram mit eher älterem Publikum, braucht dann vielleicht eher, oder es wird dann eher getriggert durch den und den Aspekt. Und so praktisch filetieren wir unseren Inhalt und planen ihn passgenau für unsere Ausspielwege.

Martin Busch: Ich habe die ungeheure Zahl von 1,25 Millionen Exemplaren an Magazinen aus 1995 erwähnt. Davon kann ja heutzutage keine Rede mehr sein, aber da ist der stern natürlich auch nicht alleine mit dieser Entwicklung. Muss man 2026 sagen, dass Video wichtiger ist als Print?

Laura-Lena Förster: Das würde ich niemals so einfach beantworten, weil es kommt immer darauf an, wen man erreichen möchte und nach welchen Kategorien man „wichtig“ betrachtet. Ich würde auch niemals so weitgehend zu sagen, Print ist nur für eine alte Zielgruppe und TikTok, auch gleich natürlich die Mehrheit der Menschen, junge Menschen sind, Gen Z, Gen Alfa, das so pauschal zu sagen, ich glaube, das ist falsch, weil sich nun mal auch immer wieder Nutzungsverhalten ändern. Und weil es auch immer einfach, es gibt nur mal Trends, mal ist dann auch, also who knows, ob nicht Print normal eine Renaissance erlebt für eine ganz spitze Zielgruppe und keine Ahnung, wie alt die dann ist. Und ich finde, deshalb müssen wir alle Entwicklungen auf allen Kanälen sehr, sehr, sehr genau betrachten und passgenau bedienen.

Martin Busch: Auf jeden Fall.

Laura-Lena Förster: Die Gleichzeitigkeit ist herausfordernd. Aber ich finde, sie macht auch den Reiz unseres Jobs aus.

Martin Busch: Ja, absolut. Also nicht nur die Welt ist komplex, sondern auch der Job wird immer komplexer, kann man sagen.

Laura-Lena Förster: Ja, aber auch spannender.

Martin Busch: Ja. Fakt ist, dass es dem stern mittlerweile eben auch, denn man muss ja Geld verdienen, darum geht, dass die Menschen Abos abschließen. Welche Plattformen, würdest du denn sagen, Laura sind am ehesten geeignet, oder welche Plattform ist am Idealsten, um Abos zu generieren?

Laura-Lena Förster: Auch da, depends. Wen möchte ich denn erreichen? Wertvoller Traffic ist natürlich immer der, der über die eigene, über die Homebase verläuft. Das ist natürlich der Direct Traffic über die App oder über die Homepage. Das ist natürlich immer sehr, sehr wertvoller Traffic für jede Medienmarke. Aber natürlich ist Traffic auch wertvoll, wenn er sich an Zielgruppen richtet, die wir ja bislang noch nicht so erreicht haben. Also nachwachsende Zielgruppen. Und insofern müssen wir schon genau beobachten, und das sehen wir vor allen Dingen bei Instagram, dass ein Kanal, auf dem wir organisch in den letzten Jahren wirklich stark gewachsen sind, immer mehr Menschen sich auch an unsere Marke gebunden fühlen, interagieren. Das können wir ja ganz klar an den Werten ablesen und dann auch, trotz der ja wirklich herausfordernden User-Journey, die Instagram bietet, in unser Abo konvertieren. Am Ende ist das unsere Benchmark. Dafür stehen wir ein, wir wollen Digital-Abos verkaufen. Und wir wollen dann Menschen von unserem Produkt natürlich so sehr begeistern und an den stern binden, dass sie dann auch Abonnentinnen und Abonnenten bleiben. Und bei einigen, und das sehen wir auch, haben wir gerade im letzten Jahr wirklich gemerkt, ist gerade auch die Darstellungsform Video einfach ein Format, dass sie sehr, sehr abholt und in unser journalistisches Portfolio zieht und auch hält.

Martin Busch: Ja, von wegen Video. Eine Serie über Väter war ganz anders als die über Mütter. Geradezu ein Flop. Wie erklärst du dir das?

Laura-Lena Förster: Unsere Mütter-Serie ist wahnsinnig erfolgreich angelaufen vor einem Jahr und wir setzen sie ja auch immer weiter fort. Und letztes Jahr haben wir gedacht, ah, die Mütter bedienen ganz bestimmte Bedürfnisse und vielleicht schaffen es die Väter auch. Ganz ehrlich, ich war nicht so ganz überzeugt. Ich hatte schon meine Zweifel, hab mich dann mit meiner Videochefin beraten. Ach komm, wir machen ein Test-Case. Und ich finde, das ist auch immer richtig zu testen. Wir haben dann drei Folgen oder waren es vier gedreht, veröffentlicht und haben dann an den Werten gesehen, nein, die waren es dann offenbar nicht. Und das ist auch total okay. Wir müssen auch ausprobieren, der Produktionsaufwand hielt sich in Grenzen, das heißt, es war für uns also auch businessmäßig total abbildbar. Und ja, dann muss man sich auch schnell lösen. Man stellt Thesen auf, dann funktioniert es oder nicht und dann muss man sich auch ganz schnell wieder trennen.

Martin Busch: Der stern ist mittlerweile unter dem RTL-Dach bzw. Bertelsmann-Dach. Seit 2021 ist Gruner + Jahr Teil des Konzerns. Welche Vorteile bringt das für die Marke stern mit sich?

Laura-Lena Förster: Ein Riesenvorteil ist natürlich, dass wir Zugriff haben auf die komplette Infrastruktur. Eines Fernsehsenders, des größten Privatsenders in Deutschland, was für uns natürlich fantastisch ist, gerade im Videobereich. Das heißt, wir können uns mit den Kolleginnen und Kollegen in Köln und in Berlin austauschen, über die Videoproduktion, wir können Schnittkapazitäten nutzen, wir haben einen Wissenstransfer in der Produktion. Das ist der eine Bereich, der andere Bereich ist und da haben wir ja auch schon etliche Investigativprojekte gemeinsam gelauncht. Wir können Themen nochmal ganz anders abbilden über verschiedene Kanäle. Und wir haben natürlich die Chance, wirklich Themen deutschlandweit noch größer und breiter und vielseitiger zu setzen, als wir es alleine als stern können. Und das ist schon sehr, sehr wertvoll für uns.

Martin Busch: Ich habe auch neulich auf RTL abends, ich glaube, es war mal wieder bei Wer wird Millionär, einen TV-Werbespot gesehen für die stern-Podcasts. Auch das geht dadurch natürlich einfacher.

Laura-Lena Förster: Sieh an, schön. Du hast danach hoffentlich sofort dir ein Podcast angehört.

Martin Busch: Ich möchte dich jetzt nicht belügen.

Laura-Lena Förster: Okay, dann kommt das noch.

Martin Busch: Ja, aber eine weitere Synergie sozusagen habe ich in meiner Funktion als Nachrichtenredakteur wahrgenommen, nämlich dass eine Agentur kam zum befristeten Tempolimit und einer Umfrage, wo es dann eben hieß, eine neue Forsa-Umfrage sei gemacht worden im Auftrag von stern und RTL. Also auch Namedropping in diesem Kontext.

Laura-Lena Förster:  Ganz genau. Und damit gehen wir auch komplett transparent um. Das wirst du immer wiedersehen, also wenn wir in Kooperationen, Themen angehen, Umfragen oder auch wirklich große Investigativprojekte, dann ist es natürlich auch als solches gebrandet. Klar, warum auch nicht.

Martin Busch: Wie ist es denn eigentlich mit stern TV? Gibt es da irgendwie eine Verbindung oder sind das zwei völlig separat laufende Gleise?

Laura-Lena Förster: Nein, ganz im Gegenteil. Wir sind in einem sehr, sehr regen und regelmäßigen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen von stern TV. Wir setzen gemeinsame Themen. Wir haben ja beispielsweise auch das TV-Quadrell vor der letzten Bundestagswahl gemeinsam sozusagen präsentiert. Wir haben während der Sendung damals ein Live-Fakt-Checking auf stern.de angeboten, sodass dann die Zuschauerinnen und Zuschauer auf unserer Seite genau nachlesen konnten. Stimmt das denn jetzt eigentlich, was die Kandidaten dort sagen? Das war schon ein Höhepunkt unserer Zusammenarbeit. Das war einfach etwas sehr, sehr besonderes und auch sehr erfolgreiches. Und da können wir uns absolut vorstellen, ähnliche Projekte wieder anzubieten. Und es muss nicht immer gleich so groß sein, aber einfach noch mehr den Austausch zu kommen über Themen, letztlich Agenda-Setting. Genau das wollen wir machen.

Martin Busch: Dass irgendwann aus dem stern irgendwie die Brand RTL-Nachrichten und Reportagen wird, die Sorge besteht nicht?

Laura-Lena Förster: Nein, überhaupt nicht. Nein, dafür haben wir dann doch noch zu sehr einen eigenen Markenkern, den wir auch wirklich sehr hochhalten und RTL auch genau diesen Weg befürwortet, ja, den stern-Weg, unsere publizistische DNA, auch weiterhin genauso hegen und pflegen möchte, das befürchte ich überhaupt nicht.

Martin Busch: GEO ist auch ursprünglich aus der sternredaktion entwickelt worden. Das habe ich im Vorfeld unserer Verabredung gelesen, wusste ich nicht. Man kann auf der stern-Homepage auch zu GEO wechseln, ebenso zu Kapital. Befruchten sich die Marken gegenseitig, wie nimmst du das wahr?

Laura-Lena Förster: Ja, unbedingt. Wir verstehen uns ja mittlerweile als sogenannte stern-Plus-Familie. Also, wir sind der stern und es gibt aber sozusagen das Dach, dem Gregor Peter Schmitz als Chefredakteur aller Marken vorsitzt. Das vorsieht, dass wir uns sehr, sehr eng austauschen über Inhalte, schauen, wie können Leserinnen und Leser, die sich meinetwegen für einen Inhalt den GEO erstellt hat, noch für weitere Inhalte aus dem sternarchiv, interessieren also wir versuchen da sehr stark Verknüpfung herzustellen in Themenwelten. Wir konferieren auch gemeinsam. Also, das ist sehr, sehr, sehr befruchtend. Gleichwohl die Marken immer noch in sich natürlich einen eigenen, starken Markenkern haben, der auch extrem wichtig ist für die Bindung an das Produkt. Und dieser Markenkern, der wird auf keinen Fall auch verwässert werden, sondern es geht eher darum, sich einfach nochmal bestmöglich auszutauschen und den Leserinnen und Lesern andere Wege in die jeweiligen Produkte zu bieten.

Martin Busch: Laura, das ZDF ist mit einem Fake-Video im Heute-Journal ziemlich auf die Nase gefallen. Wie garantiert ihr beim stern der Marke mit den gefälschten Hitler-Tagebüchern im Gepäck, dass so etwas nicht passiert?

Laura-Lena Förster: Die ehrliche Antwort ist, und ich hoffe, jeder würde sie dir geben, niemand kann das garantieren. Wir können uns alle nur bestmöglich aufstellen. Wir können eine Infrastruktur errichten. Wir können verschiedene Kontrollmechanismen etablieren. Und ich finde, das muss man der Fairness halber auch gegenüber den Kolleginnen und Kollegen des ZDF einfach auch sagen. 100% Garantie, das zu vermeiden, gibt es nicht. Trotzdem müssen wir alles tun. Und das heißt eben genau, diese Gegencheck zu machen. Und um Zweifel müssen wir uns vor allen Dingen gegen eine Veröffentlichung entscheiden. Lieber einmal zu viel etwas zurückzuhalten, weil man sich nicht sicher ist, als zu wenig.

Martin Busch: Tun dich Redaktionen schwer mit, weil man möchte einfach gerne raus.

Laura-Lena Förster: Nein, finde ich gar nicht. Nein, finde ich überhaupt nicht. Weil ganz am Anfang haben wir ja auch über Trust gesprochen. Und Trust, Vertrauen, letztlich die seriöse Prüfung unserer Informationen, dafür stehen wir doch mehr denn je als Journalistinnen und Journalisten. Und wenn der Preis in Anführungsstrichen ist, dass wir später rauskommen, dann ist es das Wert. Weil Trust ist langfristig in meinen Augen eine der Währung überhaupt und eine Währung, die Geschwindigkeit schlägt. Weil wenn ich das noch ergänzen darf, am Ende die Nachricht, die pusht, die Eilmeldung, die wird doch ohnehin an die Leute kommen. Also niemand kann ja mehr sagen bei den Großereignissen, oh, das habe ich ja gar nicht mitgekommen. Das Bedürfnis nach Einordnung, nach Haltung, nach Erklärung, nach Analyse, also ganz runtergebrochen auf, was sagt mir das denn überhaupt? Oder noch mehr, stimmt das denn überhaupt? Das ist in meinen Augen noch viel, viel wichtiger. Genau an diesem Punkt müssen sich Redaktionen viel mehr engagieren. Und ja, dann kann es auch mal länger dauern. Aber dafür stimmt es dann.

Martin Busch: Nimmst du dennoch hin und wieder ein Tauziehen wahr zwischen der journalistischen Idealvorstellung und der ökonomischen Notwendigkeit?

Laura-Lena Förster: Ja, natürlich ist es ein Ringen, aber ich sehe das eher im positiven Sinne von, was wollen wir, wollen wir, dass unser Business Case funktioniert, dass wir Digitalabos an Menschen bringen. Im besten Falle schaffen wir das ja mit Inhalten, die auch unseren Kriterien entsprechen. Und ich finde das in Diskussionen teilweise ein bisschen zu kurz gesprungen, weil wir können ja alle nur die Welt verändern, und dafür drehen ja auch Journalisten und Journalisten an, wenn unsere Inhalte überhaupt mal gesehen und gelesen werden, wenn sie überhaupt jemand zur Kenntnis nimmt. Und letztlich großer Journalismus ist ja auch ein Journalismus, der Resonanz erzeugt. Und in Businessprache heißt Resonanz erzeugen auch, ich erzeuge Reichweite, ich verkaufe Digitalabos oder noch andere Dinge. Ich verbreite meine Inhalte auf Events, whatever. Also die ganze Palette an Dingen, die man machen kann, die auf das Geschäft einzahlen. Und deshalb steht es für mich in letzter Konsequenz nicht unbedingt in einem Widerspruch.

Martin Busch: Ziel ist bis Ende dieses Jahres, Ende 2026, möglichst 100.000 Digitalabonnenten zu haben für stern+. Seid ihr da soweit im Plan, ist das noch realistisch?

Laura-Lena Förster: Wir sind auf Kurs.

Martin Busch: Das klingt gut. Das klingt gut, knapp und gut und optimistisch. Laura, zum Schluss geht es bei uns immer um die eigene mediale Sozialisation. Welche Medienmarke fällt dir spontan ein, wenn du an deine Kindheit denkst?

Laura-Lena Förster: Ich bin als Kind sehr privilegiert aufgewachsen, mit sehr vielen Medien um mich herum. Meine Eltern haben nahezu alles gelesen, von Zeit, Spiegel, stern, auch hin zu Geo, zu Art. Ich bin sehr früh in den Genuss bekommen, verschiedene Medien auswählen zu können. Und ich habe dann direkt nach dem Abitur volunteeriert bei einer Regionalzeitung bzw. ich habe ein Praktikum gemacht bei einer Regionalzeitung direkt nach meinem Abitur und ich war sofort geflasht. Ich habe gedacht, jetzt zum ersten Mal verstehe ich die Welt wirklich. Ich verstehe, was Menschen beschäftigt. Ich verstehe überhaupt mal unsere Infrastrukturen überhaupt. Wie ist denn eigentlich so eine Gemeinde organisiert, was braucht es? Und das waren alles Themen, die mir vor so einer Schule nicht vermittelt wurden. Ich bin immer noch ein großer Fan des Regionaljournalismus. Ich habe dann viel für Tageszeitung gearbeitet und dann irgendwann gedacht, die Zukunft ist für mich digital. Und ich muss unbedingt Kompetenzen im Digitaljournalismus erlangen und habe dann vor allem den Weg eingeschlagen und bis heute nicht bereut.

Martin Busch: Ja, das ist gut. Noch einmal zurück, der Blick in die Kindheit. Gab es damals eine Lieblingsmoderatorin oder ein Lieblingsmoderator?

Laura-Lena Förster: Warte, da muss ich kurz nachdenken. Ad hoc fällt mir niemand ein.

Martin Busch: Nur gelesen, kein Fernsehen geguckt.

Laura-Lena Förster: Doch habe ich auch, als ich klein war, gab es ja noch gar kein Privatfernsehen. Tatsächlich habe ich mich nie so an Moderatorinnen und Moderatoren aufgehalten z.B. haben sie mich nicht so geflasht. Aber jetzt, als Viva auf den Markt kam, mit all den Gesichtern, die man teilweise auch heute noch kennt. Ja, da war ich schon... Das war komplett neu. Es war eine andere Art der Moderation. Es waren andere Gesichter, insgesamt war alles jung und fancy und cool und aufregend. Da bin ich, natürlich bin ich da hängengeblieben, bei MTV auch.

Martin Busch: Was sind deine Top 3 Medienmarken im Moment? Und die eigenen sind natürlich ausgenommen. Top 3.

Laura-Lena Förster: Die eigenen sind ausgenommen. Ich schaue mir vor allen Dingen an, wie Medienmarken Kanäle bespielen, die nicht unbedingt ihre eigene Kerndomain sind. Ich gucke, wie agiert denn eine Marke auf YouTube? Wie präsentiert sie sich da? Wie nutzt sie Instagram für sich und ihr Markenversprechen? Oder bei TikTok. Und da habe ich ganz unterschiedliche Favoriten. Das ist das, was mich vorrangig antreibt. Weil ich mich versuche hineinzuversetzen, auch in ein Nutzungsverhältnis, das auch nicht immer sich an Marken orientiert. Ich schaue mir zum Beispiel sehr genau an, wie arbeiten denn Creator mit Informationen? Was können wir von Creatorinnen und Creatern lernen über Informationsgewinnung? Das finde ich im Moment teilweise noch spannender als das, was unsere direkten Mitbewerber machen.

Martin Busch: Ich kriege also keine Markennamen, keine Fremden aus deinem Munde.

Laura-Lena Förster: Ja, natürlich kann man immer, aber es ist ja ein bisschen lame, die New York Times nennen. Das ist ja eigentlich eine recht langweilige Antwort, aber ich finde, was die New York Times macht, in ihrer Userführung durch das Produkt, in den vielfältigen Geschäftsmodellen, ob jetzt Wirecutter oder den Watch-Riegel, den Vertical Video Feed, dann natürlich die Inhalte, die Themenauswelten, die Tonalität, das Gesamtpaket ist natürlich schon wirklich fantastisch. Und ich finde einfach diese Breite, die die New York Times bietet in ihrem Portfolio an Geschäftsquellen, aber andererseits auch an Ideen, Inhalte zu vermitteln, finde ich schon herausragend.

Martin Busch: Von der Print-Ikone zum Paid-Content im Netz, das war Medienmarken Inside heute mit Laura-Lena Förster, der stellvertretende Chefredakteurin des stern und dann noch verantwortlich für Video und Social Media. Danke für das Wertvollste, dass du neben deiner Gesundheit hast, deine Zeit, Laura.

Laura-Lena Förster: Sehr gerne, Martin, hat mich sehr gefreut. Vielen Dank für die Einladung.

Martin Busch: Grüße gehen raus an alle, die uns hören. Erzählt es gerne anderen. Wenn es euch gefallen hat, ich bin Martin Busch. Bis bald. Tschüss. Medienmarken Inside. Ein Podcast von Martin Busch und Brandmeyer Markenberatung.

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Dr. Martin Busch ist Moderator, Redakteur, Autor und Experte für Medienmarken. Seit Mitte der 90er Jahre ist er für den Hörfunk tätig, hat die ARD-Infonacht moderiert und zählt schon lange zu den bekannten Stimmen von Radio Bremen.